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Ursachen für schwächelnde Performance im Einkauf

Welches sind die Performance-Killer in Unternehmen
Ursachen für schwächelnde Performance im Einkauf

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Der Celonis-Report zeigt in allen abgefragten Abteilungen einfach zu realisierende Potenziale auf, die sich unmittelbar und positiv auf die Unternehmensleistung auswirken können. Bild: Rawf8/stock.adobe.com
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Starre IT-Systeme und Technologien sowie fehlerhafte oder ineffiziente Prozesse sind laut einer neuen Unternehmensumfrage die Hauptfaktoren für Execution Barriers – Lücken, die die Performance von Unternehmen beeinträchtigen. Dies geht aus dem veröffentlichten „State of Business Execution Benchmarks Report 2021“ von Celonis hervor.

In den für alle Unternehmen zentralen Funktionen – Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Einkauf und Auftragsmanagement – klaffen signifikante Lücken zwischen durchschnittlicher und Best-in-Class-Performance. Diese Unterschiede kosten die Unternehmen Hunderte von Millionen Dollar an nicht realisiertem Potenzial. Das ist das Ergebnis einer von Celonis in Auftrag gegebenen unabhängigen Befragung von mehr als 2000 Führungskräften aus sechs Ländern und acht verschiedenen Branchen.

Die Befragten nannten fehlerhafte oder ineffiziente Prozesse als eines der drei größten Hindernisse in der Beschaffung sowie der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung. In der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung gaben die Unternehmen starre Systeme und inflexible Technologien als das größte Hindernis an, um ihre optimierte Execution Capacity zu erreichen. Unter Execution Capacity versteht Celonis das maximale Leistungsniveau, das ein Unternehmen mit seiner verfügbaren Zeit und vorhandenen Ressourcen erreichen kann.

Zu den weiteren in der Studie identifizierten Ursachen für Execution Barriers gehören:

im Einkauf

  • Fehlende Unterstützung durch die Geschäftsführung (41 %)
  • Fragmentierte Systemlandschaft (41 %)
  • Fehlerhafte oder ineffiziente Prozesse (39 %)

im Auftragsmanagement

  • Mangelnde Flexibilität von Logistiknetzwerken (46 %)
  • Fehlende Prozesstransparenz (42 %)
  • Mangelnder Einblick in Lieferantenleistung (41 %)

„In der digitalen Moderne kann kein Unternehmen herausragende Ergebnisse erzielen, wenn seine Prozesse von uralten Transaktionssystemen gesteuert werden“, sagt Alexander Rinke, Mitgründer und Co-CEO von Celonis. „Digitalisierungsinitiativen bleiben immer wieder hinter den Erwartungen zurück, weil eben diese Transaktionssysteme oft unflexibel und fragmentiert sind und so Innovationen behindern. Führende Unternehmen haben das Potenzial eines Execution Management Systems erkannt, das als intelligente Ebene auf die bestehende IT-Landschaft aufsetzt, Prozesse von Systemeinschränkungen befreit und so Unternehmen hilft, ihre Kernprozesse mit Hilfe von Daten intelligent zu optimieren.”

Wie sich das Problem der Execution Capacity quantifizieren lässt

Trotz millionenschwerer Investitionen in die Transformation ihrer Geschäftsabläufe haben Unternehmen weiterhin mit kostspieligen Execution Barriers zu kämpfen. Wenn sie diese identifizieren und beseitigen, können Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit maximieren und zu Top-Performern aufschließen.

Die Studie hat unter anderem folgende Unterschiede zwischen Durchschnitts- und Top-Performern ermittelt:

im Einkauf

  • Nur 54 % der Lieferantenlieferungen treffen bei den durchschnittlichen Unternehmen fristgerecht ein, während es bei den besten 83 % sind.
  • Eine einzige Bestellung kostet ein durchschnittliches Unternehmen $15, mehr als das Zehnfache der Kosten bei den effizientesten Unternehmen, die $1,35 pro Bestellung ausgeben.

im Auftragsmanagement

  • Die Bearbeitung eines einzelnen Kundenauftrags kostet durchschnittliche Unternehmen $29,31, etwa das Dreifache der Kosten von Top-Performern, die rund $9,94 pro Kundenauftrag ausgeben.
  • Etwas mehr als die Hälfte (56 %) der Aufträge werden in durchschnittlichen Unternehmen berührungslos abgewickelt, während Spitzenreiter 80 % vollautomatisiert abwickeln.

Die finanziellen Auswirkungen der Execution Barriers

Die Beseitigung von Execution Barriers kann Unternehmen einen erheblichen finanziellen Mehrwert einbringen. Der Report-Analyse zufolge könnten Unternehmen bis zu 567 Mio. $ an Working Capital freisetzen und durchschnittlich 105 Mio. $ einsparen.

Die genannten Kosteneinsparungen können beispielsweise durch die Senkung der Bearbeitungskosten pro Auftrag im Einkauf oder der operativen Kosten pro Kundenauftrag im Auftragsmanagement auf das in der Studie ermittelte Best-in-Class-Niveau erzielt werden. Das Working Capital kann maximiert werden, indem die Außenstandstage sowohl in der Kreditoren- als auch in der Debitorenbuchhaltung auf die Best-in-Class-Performance des Working Capital Index 2020 von JP Morgang werden.

Die Berechnung dieser finanziellen Auswirkungen basiert auf der Analyse eines durchschnittlichen Unternehmens mit einem Umsatz von $5 Milliarden, einem durchschnittlichen Auftragspreis von $1.500, 3,3 Millionen Kundenaufträgen, 3 Millionen Bestellungen und Gesamtausgaben für Lieferanten in Höhe von $2,4 Milliarden.


Celonis

… hat ein Execution Management System entwickelt, das auf der marktführenden Process-Mining-Technologie des Unternehmens aufbaut und stellt eine ganze Reihe von Anwendungen, Instrumenten, Plattform-Funktionen sowie das neue Celonis Studio bereit. Die EMS-Plattform unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihrer Business Execution – dank seiner Kernfunktionen Analyse, Strategie, Management, Aktionen und Automatisierung. Zu den Kunden zählen ABB, AstraZeneca, Bosch, Coca-Cola, Citibank, Dell, GSK, John Deere, L’Oréal, Siemens, Uber, Vodafone und Whirlpool. Celonis hat seinen Hauptsitz in München, Deutschland, und New York City, USA, und verfügt weltweit über 15 Niederlassungen.


Hinweise zum Report

Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Ergebnisse aus einer von Opinion Matters durchgeführten Umfrage. Hierbei wurden 506 Debitorenmanager (Abteilungsleiter und höher) 512 Kreditorenmanager (Abteilungsleiter und höher), 501 Führungskräfte im Einkauf (Abteilungsleiter und höher) und 501 Führungskräfte im Auftragsmanagement (Abteilungsleiter und höher) von Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 1 Milliarde US-Dollar in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Spanien befragt. Die Umfrage wurde zwischen dem 2. September 2020 und dem 16. September 2020 durchgeführt.

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