Dr. Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität

Der klassische Einkäufer hat ausgedient

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Mit großen Schlagzeilen zu Kostenumstrukturierungen begann für Daimler die diesjährige IAA. Wie der Einkauf beim großen deutschen Automobilisten Mercedes-Benz Cars tickt, fragen sich viele Branchenkenner. Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt stellte sich Dr. Klaus Zehender den Fragen von Beschaffung aktuell.

Beschaffung aktuell: In der Tagespresse war zu lesen, dass Daimler in den nächsten Jahren 4 Milliarden Euro einsparen möchte. Insbesondere über den Einkauf soll eine erhebliche Menge Einsparung auch erwirtschaftet werden. Wie wollen Sie das erreichen?

Dr. Klaus Zehender: Wir wählen unsere Lieferanten nach den Kriterien Innovation, Spitzenqualität und Partnerschaft aus, denn die wichtigsten Markenversprechen von Mercedes-Benz sind Innovation und Qualität. Darauf verlassen sich unsere Kunden. Wir sehen die Rolle des Einkaufs darin, Innovationen und Spitzenqualität ins Fahrzeug zu bringen. Das sollte natürlich in einer effizienten Weise erfolgen. Denn das, was unseren Kunden an Mehrinhalt geboten wird, verursacht auch Mehrkosten. Diese kompensieren wir durch technische und modulstrategische Effizienzen, wie verbesserte technische Konzepte, die wir gemeinsam mit den Lieferanten erschließen. Aber natürlich gibt es weitere Kostenpotenziale. Diese versuchen wir, gemeinsam mit unseren Lieferanten zu erschließen. Dabei sind unsere Lieferanten stets aufgefordert, uns Vorschläge zu machen und Ideen zu generieren, wo sie noch Optimierungspotenziale sehen. Wir bewerten diese Anregungen und diskutieren sie mit unseren Entwicklungspartnern.

Beschaffung aktuell: Das klingt so, als ob der Einkauf in der Entwicklung schon sehr früh involviert ist, oder?

Zehender: Der Einkauf ist durch den Sachverhalt, dass rund zwei Drittel der Wertschöpfung des Fahrzeugs bei Lieferanten liegt, essenziell und frühzeitig in die Fahrzeugentwicklung eingebunden. Wir sind dazu da, Innovationen ins Fahrzeug zu bringen, denn viele Innovationen, die in den Fahrzeugen stecken, werden gemeinsam mit den Lieferanten generiert. Wir sind insbesondere bei den aktuellen Trendthemen wie Konnektivität, autonomes Fahren, Shared Services und Elektromobilität, auf der Suche nach neuen Lieferanten. Wir nennen es Trendscouting. Gleichzeitig arbeiten wir an diesen Trends auch mit unseren bestehenden Lieferanten. Ergänzend findet der Einkauf in einer ganz frühen Phase Lieferanten, die bestimmte Features bereitstellen, sodass effiziente Konstruktionen gemeinsam mit der Entwicklung ermöglicht werden. Der Einkauf bündelt gemeinsam mit der Entwicklung die Vergabeumfänge zu Modulen und steuert die Lokalisierung der Teile. Das heißt, der Einkauf bringt sich in einer sehr frühen Phase der Fahrzeugentwicklung, der Modulentwicklung und des Designs in konstruktive Fragestellungen mit ein.

Beschaffung aktuell: Wie ist der Einkauf bei Ihnen organisiert?

Zehender: Unser Einkauf ist nach Technologien gegliedert, beispielsweise Interieur, Exterieur, Fahrwerk, Elektronik und Powertrain. In diesen Feldern sind die Einkäufer integrale Lieferantenmanager. Das heißt, wir verlangen von den Einkäufern heute nicht mehr nur, Preise und Verträge abzuschließen, sondern auch Technologien zu erkennen und in einem technischen Sparring mit den Lieferanten und unseren Entwicklern zu erschließen. Unser modernes Einkaufsprofil entspricht nicht mehr dem klassischen Kaufmann mit Ärmelschonern und spitzem Bleistift, sondern dem integralen Lieferantenmanager. Er ist in der Lage, die Themen Technologie, Qualität und Kapazitäten in Form eines ganzheitlichen Lieferantenmanagements zu steuern.

Beschaffung aktuell: Woher kommen Ihre Leute, die diese Aufgaben umfassend erfüllen können?

Zehender: Wir pflegen Kontakte zu den Technologieuniversitäten und veranstalten Recruiting-Events. So konnten wir sehr erfolgreich Nachwuchskräfte aus der IT-Szene für den Einkauf gewinnen, aber auch Maschinenbauer oder Elektrotechniker mit betriebswirtschaftlichem Verständnis. Die Kombination aus technischer Kompetenz, Innovationskompetenz und betriebswirtschaftlichem Wissen ist genau das, was wir benötigen.

Beschaffung aktuell: Andere Unternehmen tun sich sehr schwer, geeignete Kandidaten für den Einkauf zu finden. Sie anscheinend nicht, ist bei Ihnen die Marke ausschlaggebend?

Zehender: Natürlich ist die Marke Mercedes-Benz sehr stark. Aber wir sehen generell ein wachsendes Interesse an der Aufgabe Einkauf, weil man hier als Technologiemanager –, wenn man den Einkauf so beschreiben darf, – ein sehr umfassendes Themenfeld verantwortet. Das geht über die reine technische Konstruktion hinaus und erschließt den gesamten Business Case. Diese ganzheitliche Betrachtung kann für Absolventen sehr interessant sein. Sie bietet jungen Absolventen auch technischer Berufe sehr viel Entscheidungs- und Gestaltungsraum. Wir erleben, dass viele junge Leute genau diese Art von Herausforderung suchen: technische Kompetenz und gleichzeitig Verantwortung für ein hohes Einkaufsvolumen.

Beschaffung aktuell: Wie stellen Sie sicher, dass die technischen Hochschulabsolventen dann auch das notwendige Einkaufswissen erlangen?

Zehender: Für Absolventen und Seiteneinsteiger bieten wir ein umfassendes Schulungsprogramm. Darin gibt es umfangreiche Module unter anderem für Vertragsgestaltung oder Verhandlungstechnik. Ganz wichtig ist das Modul für Lieferantenqualitätssicherung für unsere rund 500 Qualitätsingenieure. Sie sorgen dafür, dass mit allen Bauteilen Spitzenqualität in unsere Fahrzeuge kommt. Bei den Zukunftsthemen Konnektivität und Elektromobilität stoßen wir in völlig neue Dimensionen der Qualitätssicherung vor. Gerade die Qualitätssicherung von Softwareprodukten oder von Services stellt uns vor neue Herausforderungen.

Beschaffung aktuell: Sie betonen die Innovationsfähigkeit Ihrer Lieferanten. Wie messen Sie eigentlich, wenn Sie auf dem Lieferantenmarkt unterwegs sind, was wirklich innovativ ist? Was ist eine Innovation? Gibt es da bei
Ihnen einen Maßstab?

Zehender: Eine Innovation messen wir immer am Kundennutzen. Im Bereich Automobil würde ich sie als kundenerlebbaren Mehrwert in einem Fahrzeug definieren. Entscheidend ist nicht, was wir als Innovation bezeichnen, sondern was der Kunde als Innovation erkennt und mit der Marke Mercedes-Benz verbindet. Wir als Einkauf und Lieferantenqualität sorgen dafür, dass Innovationen gemeinsam mit Lieferanten entwickelt werden und dass sie im Fahrzeug dann auch in Spitzenqualität ankommen.

Beschaffung aktuell: Werden Ihre Einkäufer nach dem, was sie an Kostenreduktion erreichen, gemessen?

Zehender: Der Einkäufer hat dann einen Top-Job gemacht, wenn unsere Kunden von den Innovationen und der Spitzenqualität eines Mercedes-Benz begeistert sind und das Gesamtprodukt einen attraktiven Preis hat. Gerade bei der Vorbereitung für die Serienproduktion wird es spannend. Jedes Bauteil wird von unseren Qualitätsingenieuren getestet: Kann der Lieferant den Fertigungsprozess wirklich mit einer hohen Stückzahl so ausführen, dass nachher die Qualität auch bei mehreren tausend Teilen pro Tag unserem Mercedes-Benz-Premiumanspruch gerecht wird?

Beschaffung aktuell: Welche Kennzahlen halten Sie für die wichtigsten, um den Einkauf zu steuern?

Zehender: Zum Beispiel für die Qualitätssicherung werden die Anforderungen auf einzelne Kennzahlen heruntergebrochen. Wir messen entlang des Entwicklungsprozesses sehr genau, welcher Anteil unserer Kaufteile zu bestimmten Entwicklungsphasen fertig bemustert ist. Das heißt, welches Kaufteil ist reif für die Serie? Und wo haben wir Lieferanten, die die Kaufteile bringen, die noch nicht reif sind? Das heißt, wir haben ganz klare Indikatoren für die einzelnen Einkäufer, um zu sagen, welches der Teile zu spät im Reifegrad ist. Die Kern-KPI oder der zentrale Steuerungspunkt ist die Qualität, erst dann die Effizienz.

Beschaffung aktuell: Wir sprechen jetzt gerade über den First-tier-Supplier. Haben Sie auch den Überblick, welche Lieferanten in der davor gelagerten Wertschöpfungskette involviert sind?

Zehender: Selbstverständlich sind wir dabei involviert. Zum einen haben wir ja auch in der Tier-2- und Tier-3-Welt häufig Setzteile, das heißt, wir geben vor, welchen Tier-2 der Tier-1-Lieferant nutzen muss. Wir prägen damit kommerziell und qualitätsseitig die gesamte Lieferkette. Zum anderen beauftragen wir unsere Tier-1er, sowohl Steuerungs- als auch Compliance-Elemente an ihre Zulieferkette weiterzugeben. Der Lieferant verpflichtet sich, dafür zu sorgen, dass sein Zulieferer die gleichen Qualitätskriterien einhält wie er selbst und genauso compliant agiert wie er selbst.

Beschaffung aktuell: Aber Sie überprüfen es nicht?

Zehender: Doch, natürlich. Wir machen beispielsweise im Verlauf eines Anlaufs, kurz bevor wir dann mit der Serienproduktion starten, einen sogenannten Leistungstest. Da gehen wir zum Lieferanten vor Ort, der, bevor die Serienfertigung startet, einen Tag lang auf Maximalkapazität produzieren muss. In diesem Leistungstest wird die gesamte Lieferkette betrachtet. Wir sehen dann, ob der Lieferant für diesen Tag einen ausreichenden Bestand vorgesorgt hat, ob der Zukaufbestand von Tier-2-Lieferanten auch den Qualitätsvorschriften entspricht und so weiter. An so einem Leistungstest erkennen wir relativ schnell, ob die Zulieferkette ordentlich aufgestellt ist.

Beschaffung aktuell: Welche Rolle spielt in
Ihrem Einkauf die Digitalisierung?

Zehender: Digitalisierung hat vielfältige Dimensionen für uns. Zunächst ist das, was wir einkaufen, verändert. Wir kaufen nicht mehr nur Hardware, sondern auch Software und Apps ein. Darüber hinaus haben wir mithilfe der Digitalisierung die Möglichkeit, uns noch enger mit unserer Zuliefererkette datentechnisch auszutauschen. Ein Beispiel zum Thema Risikomanagement: Wir können erkennen, welche Lieferanten auf der Tier-3-, -4- oder -5-Ebene Unterstützung benötigen. Das heißt, wir erkennen Schwachstellen in der Zulieferkette durch den Einsatz von Big-Data-Analysen. Wir erleben die Digitalisierung als Effizienzgenerator und Vernetzungskatalysator in unserer Lieferkette. Für unsere Produkte wirkt sie als Innovationsgenerator.

Beschaffung aktuell: Welchen Part wird Ihrer Meinung nach der Einkauf zukünftig einnehmen?

Zehender: Es kommen immer mehr Innovationen zum Beispiel aus der Consumer-Electronic-Branche oder der Chemieindustrie, was per se heißt, dass immer mehr Wertschöpfung von Lieferanten kommt. Darüber hinaus ist das Thema Innovation und Sicherstellung von Qualität als Systemintegrator OEM von entscheidender Bedeutung. Diese verschiedenen Technologien, die von den Zulieferern in unsere Fahrzeuge reinkommen, müssen qualitätsgesichert sein, damit beim Kunden immer ein Mercedes-Benz-Qualitätsspitzenprodukt ankommt. Zusammengefasst bedeutet das, dass die Rolle des Einkaufs in der Zukunft vor allem systemintegriert und qualitätsgesteuert sein wird. Wir steuern dieses Lieferantensystem so, dass wir auch mit zukünftigen Investitionen Spitzenwerte erzeugen. Somit wächst die Bedeutung des Einkaufs.

Beschaffung aktuell: Wenn der Einkauf eine so zentrale Funktion bei Daimler einnimmt, wäre es nicht an der Zeit, dass es auch einen Einkaufsvorstand im Konzern gibt?

Zehender: Wir haben den Einkauf im Mercedes-Benz-Cars-Bereichsvorstand bereits vor drei Jahren etabliert. Das hat sich bewährt. Wichtig ist, die Verzahnung des Einkaufs mit der Wertschöpfung sicherzustellen, weil nur dort die Erfolgsfaktoren Innovation, Qualität und auch Kosten gemeinsam mit unseren Entwicklungs- und Produktionspartnern crossfunktional optimiert werden können.

Beschaffung aktuell: Hätten Sie noch einen abschließenden Satz?

Zehender: Die Bedeutung des Einkaufs hat ganz klar zugenommen. Wir sind heute integrale Lieferantenmanager, die sowohl Effizienz- und Kostenarbeit verstehen als auch Treiber von Innovationen sind und darüber hinaus Spitzenqualität absichern.

Beschaffung aktuell: Vielen Dank, für das Interview.


Hintergrund

Mercedes-Benz Einkauf und Lieferantenqualität

  • Vier Megatrends prägen die Zukunft der Mobilität: Konnektivität, autonomes Fahren, Shared Services und Elektromobilität. Der Bereich Mercedes-Benz Cars Procurement & Supplier Quality beschäftigt sich mit diesen Trends lange bevor die Kunden diese Technologie im Auto erleben.
  • Mercedes-Benz Cars Procurement & Supplier Quality (MP) verantwortet ein jährliches Einkaufsvolumen im zweistelligen Milliardenbereich und sichert die Qualität der entsprechenden Bauteile ab.
  • Die rund 1700 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten hier an der Schnittstelle zwischen klassischem Automobilgeschäft und der Umsetzung innovativer Entwicklungen im und um das Fahrzeug.
  • In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit rund 1500 Lieferanten im In- und Ausland werden die notwendigen Materialien für die weltweiten Produktionswerke von Mercedes-Benz Cars/Vans bereitgestellt.
  • Standorte in Deutschland, Südafrika, China, Indien, Mexiko, Argentinien und den USA sichern die Nähe zur Produktion. Neue Herausforderungen bestehen insbesondere in den Bereichen autonomes Fahren, Konnektivität und alternative Antriebe.
  • Mercedes-Benz Einkauf und Lieferantenqualität setzt auf Innovation, Partnerschaft und Spitzenqualität. Diese drei Stellhebel sind Erfolgsfaktoren, um die Aufgaben mit den besten Ergebnissen meistern zu können. Dafür benötigt man weltweit die innovativsten und leistungsfähigsten Partner.

(Quelle: Daimler)


Strategische Schwerpunkte bei Mercedes-Benz Cars

CASE – Connected, Autonomous, Shared & Service, Electric Drive

CASE – Vernetzung, autonomes Fahren, Sharing und elektrische Antriebe: Jeder dieser vier Trends alleine hat die Kraft, die Automobilindustrie auf den Kopf zu stellen. Die wahre Revolution liegt darin, sie zu verzahnen und das überzeugendste Gesamtpaket bieten zu können. Mercedes-Benz Cars bündelt das unter CASE.

Um den Wandel voranzutreiben, braucht man die richtigen Partner, denn man muss heute erkennen, was in fünf Jahren in die Fahrzeuge integriert wird.

Mehr als 60 Prozent der Wertschöpfung erfolgt bereits heute beim Lieferanten – mit steigender Tendenz. Hierbei spielen die CASE-Komponenten eine ganz entscheidende Rolle:

  • Langjährige Partner, die beispielsweise im deutschen Mittelstand zu finden sind, erfinden ihre Geschäftsfelder neu: Innovationen bei Interieur-Konzepten tragen entscheidend zum autonomen Fahren bei. Entwicklungen von Leichtbaukonzepten fördern deutlich die CO2-Reduzierung und Erhöhung der Reichweite bei E-Fahrzeugen.
  • Für die weltweite Umsetzung von CASE werden auch globale Player benötigt. Beispielsweise werden Mercedes-Benz-Standorte durch chinesische Partner beliefert. Diese
    lokalisieren ihre Fertigung in der Nähe von Produktionsstätten und zeichnen sich durch einen hohen Lokalisierungsgrad vor Ort aus.
  • Zudem bringen neue Hightech-Konzerne aus der Consumer-Electronic-Branche Innovationen wie Displays und Kameras an Bord der Fahrzeuge. Hier gilt es, diese automotivetauglich zu machen und für die Qualitätsstandards der Automobilindustrie zu ertüchtigen. Aber auch die Chemieindustrie erhält Einzug in das Automobilgeschäft mit der Entwicklung und Fertigung der Zelltechnik.

(Quelle: Daimler)

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