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Corona-Pandemie in Indien setzt Rohstoffpreise unter Druck

HWWI-Rohstoffpreisindex
Corona-Pandemie in Indien setzt Rohstoffpreise unter Druck

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Bild: Bildwerk/stock.adobe.com
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Im Vergleich zum Vormonat blieb der HWWI-Rohstoffpreisindex im April nahezu unverändert und stieg durchschnittlich um lediglich 0,9 %. Damit notierte der Index um 138 % über seinem Wert im April 2020, als der erste globale Lockdown zu einem extremen Preisverfall auf den internationalen Rohstoffmärkten führte. Dennoch standen auch im vergangenen Monat die Rohstoffpreise unter dem Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie. Insbesondere der rasante Anstieg der Infektionszahlen in Indien, einem wichtigen Akteur auf den internationalen Rohstoffmärkten, erhöhte die Unsicherheit auf den Märkten und setzte die Preise unter Druck. Andererseits sorgten die Impferfolge in Europa und den USA sowie das sich fortsetzende Wirtschaftswachstum in China für einen positiven weltwirtschaftlichen Ausblick und wirkten sich somit preisstabilisierend auf die Energie- und Industriemetallpreise aus. So bewegte sich der Index für Energierohstoffe im April seitwärts und stieg im Vergleich zum März nur um durchschnittlich 0,3 % (Euro: –0,3 %) auf 121,4 Punkte (Euro: 112,5 Punkte). Der Index für Industrierohstoffe stieg um 4,1 % (Euro: +3,5 %) auf 197,9 Punkte (Euro: 183,5 Punkte). Der Index für Nahrungs- und Genussmittel stieg ebenfalls, und zwar um 2,6 % (Euro: + 2,0 %) und notierte bei 126,3 Punkten (Euro: 117,0 Punkten). (sd)

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