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Wachstumstreiber Einkauf

Wie der Einkauf Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringt
Wachstumstreiber Einkauf

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Eine Internationale Studie zeigt, wie sich die Beschaffungsstrategien verändert haben und wie der Einkauf Unternehmen nach der Pandemie wieder zu Wachstum verhilft.

Forrester Consulting befragte im Auftrag von Ivalua 454 internationale Führungskräfte aus den Bereichen Supply Chain, Einkauf und Finanzen. Das Ergebnis: 85 % der Befragten gaben an, dass Führungskräfte die Rolle des Einkaufs für das Umsatzwachstum ihres Unternehmens erkannt haben. Aufgrund von Covid-19 erhöhen dementsprechend 50 % ihre Investitionen, während nur 23 % sie verringern. Zudem sind die Prioritäten der Beschaffung strategischer geworden, da sich die Unternehmen vor allem auf die Verbesserung der Flexibilität der Lieferkette und die Förderung des Wachstums konzentrieren. Für fast zwei Drittel der befragten Unternehmen hat die Pandemie die Priorität erhöht, die Agilität und Stabilität der Lieferkette sicherzustellen (65 %), neue Umsatzmöglichkeiten zu identifizieren (64 %) sowie die Entscheidungsfindung zu verbessern (64 %).

Die Studie zeigt auch, dass viele Unternehmen offenbar das Gefühl haben, dass ihre strategischen Sourcing-Strategien durch veraltete Technologien behindert werden:

  • Die Befragten sind der Meinung, dass übermäßig verstreute (72 %), nicht nutzbare Daten (70 %) und ein Mangel an eingebetteten Best Practices (70 %) den Gesamtwert vorhandener Lösungen einschränken.
  • Das Umsatzwachstum wird nach Ansicht der befragten durch Beschaffungssysteme eingeschränkt, die zu starr sind, um neue Ideen zu unterstützen (75 %), durch Prozesse und Systeme, die keine effektive, skalierbare Zusammenarbeit mit Lieferanten ermöglichen (71 %), und durch die mangelnde Integration von Source-to-Pay-Systemen (71 %)

„Für viele Unternehmen war der Einkauf entscheidend, um die Versorgung während der Pandemie aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen auf die Rentabilität auf ein Minimum zu beschränken. Gleichzeitig wurden Schwachstellen in veralteten Beschaffungswerkzeugen, Daten und Prozessen sichtbar, die die Agilität einschränkten und die Entscheidungsfindung beeinträchtigten“, sagt David Khuat-Duy, Corporate CEO bei Ivalua. „Jetzt ist es an der Zeit, die Beschaffung zu digitalisieren und sie als Wachstumstreiber zu nutzen. Organisationen können Daten nutzen, um neue Einnahmequellen zu erschließen und mit ihren Lieferanten gemeinsam Innovationen schaffen. Wenn Einkaufsentscheider ihre technologischen Herausforderungen nicht zeitnah meistern, verpassen sie wertvolle Wachstumschancen sind auch auf künftige Herausforderungen weniger gut vorbereitet.“

Ungenaue Daten führen zu Herausforderungen im Bestandsmanagement

Laut der Studie haben unflexible Beschaffungswerkzeuge und schlechte Datenqualität zu Herausforderungen im Bestandsmanagement geführt, da Unternehmen Schwierigkeiten hatten, Lagerbestände zu erfassen und Probleme in ihren Lieferketten zu identifizieren. Dies führte bei fast der Hälfte (47 %) der Unternehmen zu stornierten oder verlorenen Aufträgen, während andere mit Umsatzeinbußen (45 %) und geringeren Gewinnmargen (44 %) zu kämpfen hatten.

Die Probleme mit den Beständen verlangsamen auch den Cashflow. Mindestens einmal im Monat gab fast die Hälfte (49 %) der Unternehmen an, dass sie von einem Drittanbieter-Marktplatz für die Nichteinhaltung von Service Level Agreements (SLAs) bestraft wurden. Gleichzeitig haben 47 % der Unternehmen monatlich mit Überbeständen an einem bestimmten Standort zu kämpfen, was zu zusätzlichen Lagergebühren und damit zu weiteren Kosten führt.

Der Weg zur Wiederherstellung von Wachstum

Um das Umsatzwachstum wiederherzustellen, wollen die Unternehmen die Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Lieferkette verbessern (45 %), die Produktkosten senken (42 %) und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen (40 %).

Um die lieferantengesteuerte Innovation zu verbessern, gehören zu den Top-Strategien der Beschaffungsorganisationen die Implementierung von Technologie zur Verbesserung des Informationsaustauschs und der Kommunikation (49 %), Technologie für eine bessere Transparenz der Pünktlichkeit von Zahlungen (48 %) und ein strukturiertes Rahmenwerk oder Prozesse rund um die lieferantengesteuerte Innovation (47 %).

„Wenn Unternehmen wieder auf Wachstum setzen und ihre Beschaffungsstrategien umstellen, sollten sie einen ganzheitlicheren Ansatz wählen. Dabei ist es ratsam alle Stakeholder von Anfang an einzubeziehen, gemeinsam neue Umsatzmöglichkeiten zu identifizieren und ausschließlich Lösungen auszuwählen, die ihre strategischen Ziele unterstützen“, sagt David Khuat-Duy, Corporate CEO bei Ivalua. „Intelligente Technologien verbessern Einkaufsentscheidungen, helfen Kapazitäten freizusetzen und ermöglichen eine skalierbare Zusammenarbeit mit Lieferanten. Unternehmen erhöhen die Stabilität und Transparenz über ihre Lieferketten und können so auch künftige Herausforderungen besser meistern.“

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