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Lohnfertigung: Hohe Qualität bei geringen Stückkosten

Lohnfertigung
Hohe Qualität bei geringen Kosten pro Stück

Lohnfertiger Simeon stellt seit vielen Jahren hochwertige Medizintechnikprodukte her. Nun sollen auch andere Unternehmen aus verschiedenen Branchen von der Kompetenz und den Ressourcen der Tuttlinger profitieren. In Kooperation mit Müller Präzisionswerkzeuge optimiert Simeon die Produktion immer weiter. Hohe Standzeiten und effiziente Prozesse beim Fräsen, Drehen und in der Montage sorgen für hohe Qualität bei geringen Stückkosten.

Aus den Anfängen als Hersteller und Lieferant von Lichtkomponenten für OEMs heraus hat sich Simeon längst zu einem Lösungsanbieter für das Krankenhaus mit Fokus auf den Operationssaal entwickelt. Vom OP-Beleuchtungssystem über OP-Kamerasysteme bis hin zum neuesten Produkt, einem mobilen OP-Tisch, reicht inzwischen das Portfolio. „Unsere Strategie, so viel wie möglich selbst zu fertigen, hat sich besonders in der Coronapandemie ausgezahlt“, sagt Simeon-Medical-Geschäftsführer Tobias Lang. Dadurch sei sein Unternehmen von den Verzögerungen in den Lieferketten weniger stark betroffen, als dies vermutlich früher der Fall gewesen wäre.

Von der hohen Produktionstiefe und den zahlreichen Produktionsfähigkeiten sollen nun auch andere Unternehmen profitieren. „Der Wunsch nach kurzen Wegen, gepaart mit hoher Qualität und einem hohen Maß an Effizienz, hat nicht erst seit Corona stark zugenommen“, meint Tobias Lang. Verstärkt trafen nun aber Anfragen nach Auftragsfertigungen ein. Diese wie auch die umfassende Erfahrung im OEM-Bereich und den zusätzlichen Kapazitäten durch den neuen Maschinenpark gaben bei dem Lösungsanbieter mit seinen rund 100 Mitarbeitern den Ausschlag, das Geschäft zu erweitern und ein zweites Standbein zu schaffen.

Produktionspartner für
weitere Branchen

„Wir wollen auch Unternehmen aus anderen Bereichen als Produktionspartner zur Verfügung stehen. Als Medizintechnikunternehmen bedienen wir zwar standardmäßig die höchsten Anforderungen, auch bezüglich der Dokumentation. Es ist für uns aber auch kein Problem, uns individuell an die Anforderungen anderer Branchen anzupassen. Die hohen Maßstäbe der Medizintechnik sind schließlich nicht in allen Industrien erforderlich“, betont Lang.

Die Initialzündung dazu gab die Anfrage der Schauf GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Langenfeld, einem Hersteller von Anzeigensystemen für Sport und Industrie. „Das Thema Anzeigensysteme ist für ein Medizintechnikunternehmen eher ungewöhnlich. Allerdings verfügen wir über die Technik und das Know-how, auch solche Projekte umzusetzen“, sagt Lang. Zugute kommt den Tuttlingern auch hier ihr qualifiziertes Personal im Bereich der Montage, sowohl für elektronische und mechanische Komponenten als auch die Baugruppenmontage. Letzteres war im Anwendungsfall Anzeigesysteme gefragt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit festigte den Entschluss, auch weiterhin im Auftrag anderer Unternehmen zu produzieren.

Losgrößen von 1 bis 100.000

Mit einem automatisierten Dreh-/Fräszentrum sowie mehreren 5-Achs-Fräsmaschinen bearbeitet Simeon auch Auftragsarbeiten aus Edelstahl, Aluminium oder unterschiedlichen Kunststoffen. Aber auch schwer zerspanbare Materialien wie Titan, Bronze, Edelstahl oder Messing stellen im Lang- wie auch Kurzdrehen laut Geschäftsführer Tobias Lang kein Problem dar. Die 5-Achs-Simultanbearbeitung ermöglicht dabei eine hochwertige und zeitsparende Produktion; die Losgrößen reichen von 1 bis 100.000. „Sowohl hinsichtlich Größe der zu bearbeitenden Teile als auch hinsichtlich der Losgrößen sind wir maximal flexibel. Deshalb sind wir in der Lage, nahezu jede Anforderung zu erfüllen“, sagt Lang. Dank angetriebenem Werkzeug und Gegenspindel würden Maschinen das gesamte Werkstück in wenigen Arbeitsschritten bearbeiten. Auch hier zeigt sich der Lohnfertiger flexibel hinsichtlich Losgröße und Dimensionen der Werkstücke.

Um die eigene Produktion und die Lohnfertigung parallel erfolgreich umsetzen zu können, ist Effizienz angesagt. Dabei spielen vor allem hohe Standzeiten eine wichtige Rolle. Deshalb setzt Simeon schon seit über zehn Jahren auf die Werkzeuge der K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Sien. „Dank der engen Zusammenarbeit konnten wir unsere Fertigung immer weiter optimieren“, so Lang.

Werkzeuge für jeden Anwendungsfall

Die Werkzeuge von Müller sind laut dem Geschäftsführer auf jeden Anwendungsfall abgestimmt. Sie würden für lange Standzeiten und reduzierte Rüstzeiten sorgen und dadurch auch die Werkzeugkosten in der Produktion senken. „Dies führt dazu, dass die Bauteile eine hohe Qualität bei niedrigen Kosten pro Bauteil haben“, so Tobias Lang.

Durch einen kontinuierlichen Austausch und in gemeinsamen Workshops arbeiten die beiden Unternehmen daran, die Fertigungsprozesse weiter zu optimieren. „Müller ist für uns nicht nur ein Lieferant von Werkzeugen, sondern unterstützt uns als Partner auch sehr intensiv im Bereich der Prozessoptimierung“, erklärt Lang. Hinzu kommt: Durch den Wiederaufbereitungsservice von Müller für verschlissene Werkzeuge konnte Simeon die Werkzeugkosten deutlich senken. (dk)

Kontakt:

S.I.M.E.O.N. Medical GmbH & Co. KG
In Grubenäcker 18
78532 Tuttlingen
Tel. +49 (0) 74 61 / 900 68–0
E-Mail: info@simeonmedical.com

www.simeonmedical.com



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