Fertigungstechnik

„Die AMB 2018 gliedert sich thematisch neu“

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Die AMB präsentiert jüngste Entwicklungen in der Fertigungstechnik. Mit dem Flächenzuwachs hat sich die Fachmesse neu sortiert. So sind die spannenden Zukunftstrends der digitalen Welt unter dem Begriff „Digital Way“ gebündelt. Messechef Ulrich Kromer hat die Weichen dafür gestellt, damit sich Besucher effizient, schnell und umfassend informieren können.

Beschaffung aktuell: Mit der neuen Paul-Horn-Halle 10 ist die AMB größer denn je. Ist Größe an sich ein wichtiger Faktor?
Ulrich Kromer: Insgesamt präsentieren 2018 mehr als 1500 Aussteller ihre Entwicklungen und Innovationen auf einer Bruttoausstellungsfläche von mehr als 120.000 Quadratmetern. Die zusätzliche Fläche, die wir durch die Paul-Horn-Halle gewinnen, ermöglicht es uns, dem Wunsch vieler Aussteller nach größeren Ausstellungsflächen besser nachzukommen.

Beschaffung aktuell: Wie viel mehr an Ausstellern können Sie unterbringen?
Kromer: Aktuell liegen wir bei über 1500 Ausstellern, wovon auch der Anteil an Ausstellern, die mit eigenem Stand vor Ort sind, weitaus höher ist.

Beschaffung aktuell: Wie viele etablierte AMB-Aussteller haben ihren Standort verlegt und sind in die neue, 15.000 Bruttoquadratmeter große Halle 10 gewechselt?
Kromer: Der Großteil der bestehenden Aussteller hat 2018 einen neuen Standort erhalten, da wir den Flächenzuwachs auch dazu genutzt haben, um die Hallen thematisch neu zu strukturieren. Ein Besuch der AMB wird dadurch noch effizienter.

Beschaffung aktuell: Haben einige Aussteller größere Stände angemeldet – oder sind die zusätzlichen Flächen durch Neuaussteller belegt?
Kromer: Durch die zusätzliche Fläche konnten wir zum einen schon lange gewünschte Vergrößerungen realisieren und zum anderen neuen Firmen, nach teilweise vielen Jahren Wartezeit, eine Platzierung anbieten. Wir haben darauf geachtet, einen guten Mix aus Neuanmeldungen und Erweiterungen umzusetzen.

Beschaffung aktuell: Wie hat sich die Hallenaufplanung insgesamt geändert?
Kromer: Die AMB 2018 gliedert sich thematisch neu: Im L-Bank Forum (Halle 1) und in der Halle 3 finden Sie Bearbeitungswerkzeuge und Spannzeuge. In Halle 4 und der Oskar- Lapp-Halle (Halle 6) liegt der Schwerpunkt auf Drehmaschinen und -automaten, hier finden Sie Lösungen zur Automatisierung oder Teilautomatisierung. Halle 5 zeigt Schleif- und Werkzeugschleifmaschinen und was dazugehört. Die Alfred-Kärcher-Halle (Halle 8) stellt die Neuerungen bei Säge-
und Trennschleifmaschinen, Oberflächentechnik, Markiersysteme, Härte-, Erwärmungsmaschinen, Schmierung und Kühlung sowie Sicherheits- und Umwelttechnik vor. Die Hallen 7, 9 und die neue Paul-Horn-Halle (Halle 10) runden das Programm mit Fräsmaschinen, abtragenden Werkzeugmaschinen, Messtechnik und Qualitätssicherung sowie flexiblen Fertigungszellen/-systemen, Bearbeitungszentren und Verzahn- oder Bohrmaschinen ab. Die Anbieter für Steuerungs- und Antriebstechnik und für CAD/CAM/CAE sowie Fertigungssoftware sind ab sofort in und vor Halle C2 platziert. Weitere Bauteile und Zubehör sind ebenfalls im Eingangsbereich Ost sowie auf der Galerie im L-Bank Forum (Halle 1) zu finden – speziell motorisierte Spindeln sind auf der Galerie im L-Bank Forum (Halle 1) gebündelt.

Beschaffung aktuell: Mit wie vielen Ausstellern rechnen Sie, vor allem mit welchem Auslandsanteil?
Kromer: In den letzten Jahren ist der Anteil an internationalen Besuchern gestiegen. Unser Ziel ist es, dieses Niveau – bei steigenden Besucherzahlen – zu halten. Insgesamt rechnen wir 2018 mit über 90.000 Besuchern.

Beschaffung aktuell: Läuft es also auch bei den Besuchern auf einen neuen Rekord hinaus?
Kromer: Das hängt von vielen Faktoren ab wie etwa Konjunktur, Auftragslage, Informationsbedarf, Reisefreigaben, Zeitraum, politische Faktoren und vielem mehr – nichtsdestotrotz würde uns ein neuer Rekord natürlich sehr freuen und uns in unseren Entscheidungen bestätigen.

Beschaffung aktuell: Auf wie groß schätzen Sie die Marktabdeckung der AMB in den wichtigen Segmenten Werkzeugmaschinen und Bearbeitungswerkzeuge?
Kromer: Im Herbst 2018 präsentieren die Hersteller ihre Innovationen für Nordamerika in Chicago, für Asien in Tokio. Der wichtigste Marktplatz für Europa ist die AMB in Stuttgart. Hier sind auch in diesem Jahr sowohl alle Weltmarktführer als auch eine Vielzahl an kleinen und mittleren Unternehmen der Zerspanung vor Ort und Besucher können Hunderte Maschinen live erleben.

Beschaffung aktuell: Alle Industriemessen rücken das Megathema Digitalisierung und Vernetzung im Sinne von Industrie 4.0 in den Vordergrund. Wie wird sich die AMB davon abheben?
Kromer: Alle „sprechen“ von der Digitalisierung – mit der erstmals stattfindenden Sonderschau Digital Way und dem angeschlossenen zweitägigen Kongress zeigen wir konkrete Wege auf, indem wir lösungsorientierte Angebote mit Nachfragern zusammenbringen.

Beschaffung aktuell: Hat das Thema Digitalisierung eine Auswirkung auf das Hallenlayout? Wird es eine Halle mit digitalem Schwerpunkt geben?
Kromer: Vieles zur Digitalisierung in der Produktion wird gebündelt im ICS zu finden sein: Die Sonderschau Digital Way findet – in direkter Nachbarschaft zum thematischen Bereich Software & Engineering – im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) sowie im Eingang Ost statt; die ShowCases, Elabo Smart Factory und Gewatec-Lernfabrik im südlichen Teil des Eingang Osts vor Halle 2, die Begleitausstellung im Foyer des ICS und der Kongress im C1 des ICS.

Beschaffung aktuell: Kann eine Messe wie die AMB zeigen, wer von den Ausstellern digital fit ist und wer nicht?
Kromer: Auf der AMB haben Innovationen und Techniktrends schon immer ihren Platz, unabhängig davon inwieweit diese Prozesse bereits digitalisiert sind. Wir sind gespannt auf alle Innovationen, die uns präsentiert werden.

Die Fragen stellte Dietmar Kieser, Redakteur Beschaffung aktuell.

Weitere Informationen zu den AMB-Trends finden Sie hier.


„Besucher können Hunderte Maschinen live erleben.“
Ulrich Kromer von Baerle



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