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Kilometervertrag-Leasing ist so beliebt wie noch nie

Studie CVO-Fuhrpark-Barometer 2017
Kilometervertrag-Leasing ist so beliebt wie noch nie

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Das aktuelle CVO-Fuhrpark-Barometer gibt Aufschluss über neue Trends im Leasing. (Bild: Sven Krautwald/Fotolia)
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Das aktuelle CVO-Fuhrpark-Barometer 2017 bestätigt es deutlich: Leasing mit Kilometervertrag wird für das Fuhrparkmanagement immer wichtiger. Das gilt insbesondere für den deutschen Markt. Die Vorteile für Fuhrparkmanager liegen dabei auf der Hand: Mehr Flexibilität bei den Vertragsvereinbarungen, finanzielle Vorteile und Kostentransparenz.

Durch Outsourcing des Flottenmanagements bietet sich vielen Firmen zudem die Chance, die administrativen Strukturen des Unternehmens weiter zu verschlanken. Damit können Unternehmen sich noch stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Mehraufwand vermeiden. Denn: Neben den klassischen Dienstleistungen wie Wartung-und Reifenservice bieten Leasinggeber Online Reporting Tools als auch flexible Mietmodelle an. Damit setzt sich ein Trend fort, der nun bereits seit mehreren Jahren anhält. Für das CVO (Corporate Vehicle Observatory)-Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland 3632 Fuhrparkentscheider in zwölf europäischen Ländern sowie der Türkei befragt – davon 300 in Deutschland.

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 nimmt Branchen in den Fokus, für die das Thema Flottenmanagement besonders wichtig ist: Baugewerbe, Industrie, Dienstleistung und Handel. Die Größe der befragten Firmen reicht dabei von weniger als zehn bis hin zu mehr als 1000 Mitarbeitern. Für die Studie wurden folgende Fuhrparkgrößen in den Blick genommen: Kleiner Fuhrpark (1 bis 9 Fahrzeuge), mittlerer Fuhrpark (10 bis 49 Fahrzeuge), großer Fuhrpark (ab 50 Fahrzeuge). „Mit dem CVO Fuhrpark-Barometer 2017 haben wir es erneut geschafft, einen umfassenden Überblick über den Status quo und die Zukunftsperspektiven der beruflichen Mobilität in Deutschland und Europa zu geben“, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval Deutschland und Sprecherin für den CVO in Deutschland. Neben klassischen Managementthemen wie Fuhrparkmerkmalen und Finanzierungsformen nimmt die Studie in ihrer neuesten Ausgabe auch wieder technologische Zukunftsthemen in den Blick. Hierzu zählen, wie schon in den vergangenen Jahren, Telematik und alternative Antriebslösungen.

„Dieselgate“: Deutsche Unternehmen sind überwiegend unbeeindruckt

Ein Thema prägt seit Herbst 2015 die Automobilbranche wie kein anderes und hat das Vertrauen von Verbrauchern tief erschüttert: „Dieselgate“. Deutsche Unternehmen reagierten jedoch weitgehend besonnen darauf. 83 % geben an, dass sich dadurch keine Konsequenzen für ihre Dienstwagenpolitik im Blick auf Modelle oder CO2-Grenzwerte ergeben. Damit liegt Deutschland fast gleichauf mit dem europäischen Durchschnitt (89 %). Einzig deutsche Unternehmen mit Fuhrparks über 50 Fahrzeugen sind skeptischer. Hier geben lediglich 73 % an, dass „Dieselgate“ keine Auswirkungen auf ihr Fuhrparkmanagement haben wird – zehn Prozentpunkte weniger als im gesamteuropäischen Schnitt.

Kommt es zur Frage nach der Finanzierungsmethode, welche deutsche Flottenmanager bevorzugt nutzen, so geben fast die Hälfte der Befragten (47 %) Leasing mit Kilometervertrag den Vorzug. Damit ist dies die hierzulande mit Abstand am häufigsten verwendete Finanzierungsmethode für Fahrzeugflotten – gefolgt vom Kauf (30 %), dem Leasing mit Restwertvertrag (17 %) und dem Autokredit (6%). Deutschland übernimmt damit eine Vorreiterrolle, greifen doch im gesamteuropäischen Vergleich nur 28 % der Fuhrparkverantwortlichen auf Leasing mit Kilometervertrag zurück. 39 % bevorzugen europaweit gesehen im Flottenmanagement nach wie vor den Kauf. Mit steigender Mitarbeiterzahl des Unternehmens bzw. mit wachsender Größe des Fuhrparks wächst aber auch in Europa die Bereitschaft, auf Leasing mit Kilometervertrag zurückzugreifen. In Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern entscheiden sich bereits mehr als die Hälfte der Fuhrparkmanager (52 %) dafür. In Deutschland allein sind es 67 %. Insgesamt hat sich in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in den letzten Jahren die Bereitschaft, Flotten durch Leasing mit Kilometervertrag zu finanzieren, spürbar erhöht. Lag die Zustimmungsrate für diese Finanzierungsmethode 2013 noch bei 40 %, so sind es 2017 bereits 58 %. „Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot an individuell kombinierbaren Dienstleistungen für die Flotte den Nerv der Branche treffen. Durch unsere jahrelange Erfahrung und Recherche sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig zu erkennen, diese entsprechend zu beraten und mit passgenauen Services, wie dem Langzeitmietmodell Arval Mid-Term Rental und dem Kundenportal My Arval Community, aber auch mit digitalen Konzepten wie e-Learning oder Clear Drive, einem webbasierten Spritspartraining, darauf zu reagieren“, sagt Katharina Schmidt.

Hybrid und Elektromobilität – Interesse an alternativen Antrieben nimmt zu

Bei der Nutzung neuer und alternativer Antriebstechnologien sind deutsche Fuhrparkmanager zwar nach wie vor skeptischer als ihre europäischen Kollegen. Im gesamteuropäischen Vergleich liegt Deutschland immer noch im hinteren Feld und belegt vor Portugal und Tschechien den drittletzten Platz, was auf die mangelnde finanzielle Förderung von Seiten des Staates zurückzuführen ist. Allerdings wächst die Akzeptanz im deutschen Markt für Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor. Dabei gilt: Je größer das Unternehmen, desto größer die Offenheit für Hybridtechnologien, Elektromobilität, Gas- und Brennstoffzellenantriebe. In Unternehmen ab 1000 Mitarbeitern denkt mit 47 % der Verantwortlichen bereits fast die Hälfte darüber nach, alternative Technologien einzusetzen. Tendenz steigend. Waren es 2015 noch 23 % der Flottenmanager größerer Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in Deutschland, die angaben, mindestens eine alternative Antriebstechnologie bereits implementiert zu haben, so ist für 2017 mit 24 % ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Hybrid- und Elektroantriebe werden in diesem Zusammenhang mit Abstand am stärksten bevorzugt. Alternativen auf Gas- oder Brennstoffzellenbasis spielen nahezu keine Rolle. Dies gilt sowohl für den deutschen als auch für den gesamteuropäischen Markt.

Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden. ag



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