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Invest in Türkiye: Wachstumstreiber mit hoher Wertschöpfungsquote

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Invest in Türkiye
Wachstumstreiber mit hoher Wertschöpfungsquote

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Der Maschinenbau bleibt mit seinen Fertigungskapazitäten und seinem Exportpotenzial auch weiterhin einer der wichtigsten Sektoren für das Wirtschaftswachstum der Türkei. Beim Exportwachstum liegt man direkt hinter China.

Autor: Fatih Çelik, Expert Sectoral Activities Unit, Invest in Türkiye

Insbesondere als Input für wichtige Sektoren wie Chemie, Bauwesen, Automobilindustrie, Energie, Textil, Landwirtschaft und Bergbau spielt der Maschinenbau dank seiner Kapazität zur Herstellung von Zwischenprodukten eine wichtige Rolle für die Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes des Landes. Mit rund 30.000 Herstellern und derzeit 400.000 Mitarbeitern konnte man in den letzten 20 Jahren mit einem durchschnittlichen Exportwachstum von 15 % – dem zweitschnellsten Wachstum nach China – große Fortschritte erzielen und verzeichnete einen zehnfachen Anstieg im Vergleich zu einem nur zweifachen Anstieg im Rest der Welt. Der türkische Maschinenbau zeichnet sich durch intensive Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen (jährlich machen mehr als 53.000 Ingenieure ihren Abschluss) und die Schaffung eines hohen Mehrwerts aus.

Entwicklungsfördernde Faktoren

Die Wettbewerbsfähigkeit der Türkei im Maschinenbausektor wird durch günstige Investitionskosten und entwicklungsfördernde Faktoren angetrieben. Zu den Investitionskosten gehören wettbewerbsfähige Arbeitskosten, eine erschwingliche und zuverlässige Energieversorgung sowie logistische Vorteile aufgrund der geostrategischen Lage der Türkei. Zu den entwicklungsfördernden Faktoren zählen qualifizierte Arbeitskräfte, großzügige Investitionsanreize, eine innovationsorientierte Infrastruktur sowie eine starke Versorgungsbasis und inländische Schwerpunktregionen.

Vorreiterrolle im Strategieplan

Die strategische Vision für den türkischen Maschinenbausektor ist ein „wettbewerbsfähiger Maschinenbau“. Gemäß dieser Vision wurde für den Zeitraum 2017 bis 2020 die Strategie der „Herstellung von Produkten mit hoher Wertschöpfung“ umgesetzt.

Als viertgrößte Exportindustrie mit einem Anteil von 11 Prozent an den Gesamtexporten des Landes liefert der türkische Maschinenbau seine Produkte in über 200 Länder. Die Exporte im Jahr 2020 beliefen sich auf 18,5 Milliarden US-Dollar. 60 % der exportierten Maschinenbauprodukte gehen in verschiedene EU-Länder wie Deutschland, England, Frankreich und Italien sowie in die USA. Die Gesamtimporte der Maschinenbaubranche mit über 28,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 zeigt die starke Nachfrage des Inlandsmarktes. Zudem zählt der türkische Markt für landwirtschaftliche Maschinen zu den Top 5 in Europa. Der türkische Heizungs-, Lüftungs- und Klimasektor lieferte Stand 2020 Exporte in Höhe von fast 5 Milliarden US-Dollar. Zudem fungiert die Branche auch als europäische Produktionsbasis für Plattenheizkörper, Kessel und Lüftungsgeräte. Der türkische Markt für Hebe- und Fördergeräte erreichte 2019 1,7 Milliarden US-Dollar.

Als Wachstumstreiber mit hoher Wertschöpfungsquote wurde dem Maschinenbau in den Strategieplänen der öffentlichen Hand eine Vorreiterrolle zugewiesen. Denn der Sektor macht eine Technologieproduktion erforderlich, schafft Arbeitsplätze für qualifiziertes Personal und ein breites Netzwerk von Teilbranchen, reduziert Investitionskosten und die Abhängigkeit vom Ausland sowie das Außenhandelsdefizit und liefert zudem Input für viele weitere Branchen. Mit dem „Teknoloji Odaklı Sanayi Hamlesi Programı-HAMLE“ (Technologieorientiertes Industrieförderungsprogramm) sollen daher Produktion und Wertschöpfungskapazität in Schwerpunktsektoren auf mittelhohem und hochtechnologischem Niveau erhöht und damit eine Steigerung der Wertschöpfungsproduktion erzielt werden. Die erste Anwendung des Programms auf den Maschinenbausektor mit mehr als 300 Produkten ist dabei ein wichtiger Indikator für den Wert der Branche in der Türkei.

Hauptziele des Maschinenbaus sind die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und effizienten Produktionsinfrastruktur zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Türkei auf dem Weltmarkt und die Verbesserung der Positionierung des Landes in der Wertschöpfungskette zur Schaffung effizienterer Investitionsmöglichkeiten.

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