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Maßarbeit in Stahl

Brennteile und Baugruppen von Format
Maßarbeit in Stahl

Ob dicke, große Brennzuschnitte oder montagefertige Schweißbaugruppen: anspruchsvolle Anforderungen im schweren Maschinen- und Anlagenbau löst Jebens mit weitreichender Fertigung aus einer Hand. Mit hohen Investitionen in neueste Technologie und Verfahren treibt der Mittelständler den sukzessiven Wandel vom Händler zum Systemanbieter voran.

Mit einer bis zu siebenstufigen Fertigung von Produkten in Dickenbereichen von 8 bis 1400 mm, Breiten bis 5000 mm und Längen bis 20 000 mm steht die Jebens GmbH aus Korntal-Münchingen für Maßarbeit in Stahl. Stück-gewichte bis zu 55 t – unter Zuhilfenahme von Mobilbaukränen sogar bis zu 70 t – machen ihn zum Spezialisten für echte Schwergewichte. Denn der Lösungsanbieter der Schwermaschinenbau-, Mobilkran- und Bergbaumaschinenindustrie vereint alle Produk-tionsschritte in einer Hand: Handel, Brennen, Schweißen, mechanisches und thermisches Bearbeiten und Lackieren.

Die über 70-jährige Erfahrung in der Grobblechbearbeitung und eine durchgängige Lieferkette bis zur fertigen Schweißbaugruppe gewährleisten gleichbleibend hohe, reproduzierbare Qualität. Feste, internationale Partner und die Zugehörigkeit zur AG der Dillinger Hüttenwerke machen Jebens zum Partner für Kunden, die Wert auf langfristige Zusammenarbeit und zuverlässig reproduzierbare Qualität legen. Als Tochterunternehmen des bedeutendsten Grobblechherstellers der Welt, der Gruppe Dillinger Hüttenwerke/GTS, hat Jebens jederzeit Zugriff auf technolo-gisches Stahl-Know-how. Gleichzeitig ist die Muttergesellschaft eine stabile Lieferbasis für Breiten über 5000 mm und sehr hohe Stückgewichte. Diese Stärke kombiniert Jebens mit ausgeprägter Innovationskraft und marktorientierter Flexibilität. Jährlich verarbeitet der Spezialbetrieb 75 000 t Stahl.
Wertschöpfung durch Komplexität
Ob Projektgeschäft oder Kleinserien: Basis ist in jedem Fall die optimierte Lagerhaltung von 30 000 t warmgewalzter Grobbleche und Brammen in Breiten bis 4000 mm und Längen bis 15 000 mm – in Standard- oder Sondermaterial. Modernste Anlagen wie Fasenroboter und CNC-Fasaggregate ermöglichen auch bei aufwendigen Geometrien kunden- individuelle Brennzuschnitte mit diffizilen Schweißnahtvorbereitungen. Durch die extremen Bearbeitungsformate ist die Komponentenherstellung aus wenigen Einzelteilen mit entsprechend reduziertem Schweißaufwand besonders effizient, heißt es.
Umfangreiche Weiterbearbeitungsmöglichkeiten dieser großen, schweren Bauteile machen Jebens zum ganzheitlichen Anbieter. Das Portfolio reicht von der Unterstützung in Fragen der Konstruktion über Schneiden, Fasen kompliziertester Geometrien, Bohren, Fräsen, Glühen und Normalisieren ganzer Baugruppen bis zum Sandstrahlen und Lackieren. Der Spezialist fertigt komplette Baugruppen aus eigenen und Zukaufteilen montagebereit.
Gespür für neue Lösungen
Das Gespür für neue Lösungen führt regelmäßig zu innovativen Ergebnissen: Aufpanzern von Gussplatten zur Verbesserung des Korrosionsschutzes gehört ebenso dazu wie die Fertigung und Lieferung kompletter, vorkommissionierter Baugruppen mit integrierten Gussteilen. Durch sukzessive Auslagerung ganzer Prozesse sinkt der Beschaffungsaufwand – bei gleichzeitig verbesserter Lieferzuverlässigkeit, Termintreue und Wirtschaftlichkeit. Das qualifiziert den Hersteller auch für Sonderlösungen, bei denen Präzision und Komplexität der Bearbeitung entscheidende Wettbewerbsvorteile sind.
Jebens bietet zudem Fertigungsmöglichkeiten, die den steigenden Anforderungen an verantwortungsbewusste Nachhaltigkeit von Maschinen und Anlagen entsprechen. So können Kunden bei der modernen Lackiererei zwischen lösungsmittel- oder wasserbasierten Lacken entscheiden. Ein Angebot, das mit Blick auf zunehmend strenge Vorgaben an Umweltverträglichkeit und -engagement der Anlagen vom internationalen Markt verstärkt nachgefragt wird. Auch auf das in der Bau- und Bergbaumaschinenbranche drängende Thema notwendiger Gewichtsreduktion, um den Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß der Fahrzeuge zu senken, hat der Anbieter eine Antwort: Durch vermehrtes Verschweißen hochlegierter Stähle können Wandstärken reduziert und damit Spritverbrauch und Abgasbelastung gesenkt werden. dk
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