Messe für Additive Manufacturing

Alle Zeichen auf Wachstum

Anzeige
Die Branche der additiven Fertigung sowie die Entwicklung der Branchen-Leitmesse Formnext verzeichnet seit Jahren ein konstantes Wachstum: Neben einem rekordverdächtigen Zuwachs an Produkt- und Materialneuheiten in 2018 und kommuniziert die Messe nun ihre Expansionsbestrebungen Richtung China.

Wie additive Herstellungsverfahren nahtlos zu festen Komponenten von smarten Fertigungsprozessen werden können, war nur eine Frage, die vom 13. bis zum 16. November 2018 auf der Formnext thematisiert wurde: Auf einer Ausstellungsfläche von 37.231 m² kamen in Frankfurt rund 632 Aussteller aus 32 Nationen zusammen. Laut Veranstalter verzeichnete die Messe in 2018 dabei mit über 26.000 Besuchern (davon 49 Prozent internationales Fachpublikum) einen neuen Besucherrekord, der das Vorjahr um 25 Prozent überstieg.

Innovationsgeist in Fertigung und Design

„Die Entwicklung der Formnext sucht ihresgleichen“, stellt Sascha Wenzler, Bereichsleiter der Formnext bei Mesago Messe Frankfurt fest. Vorgestellt wurde neben zahlreichen weiteren Neuheiten der Metalldrucker von Stratasys, der mithilfe von Thermaldruckmaterial die Produktion komplexer und gleichzeitig leichter Bauteile ermöglicht. 3D-Drucke im großen Stil können künftig mit dem Großraumdrucker von BigRep gelingen: Der BigRep Pro hat ein Druckraumvolumen von über einem Kubikmeter und verfügt über eine sogenannte MXT-Technologie, die Materialmenge als auch Ausstoßgeschwindigkeit regulierbar macht. Ebenfalls von großem Interesse war die Präsentation von 3D Systems: Der Hersteller zeigte neben zwei neuen Metall-3D-Druckern die brandneue Aluminiumlegierung LaserForm AlSi7Mg0.6. Die Werkstoffneuheit ist auf die Entstehung gewichtsreduzierter Teile mit hohen Anforderungen an Festigkeit, thermische Leitfähigkeit, elektrische Duktilität, Korrosionsfestigkeit und Schweißfähigkeit ausgelegt.

Welche Produkte das Ergebnis von additiven Herstellungsprozessen sein können, wurde auf der Formnext im Zuge der Verleihung des Preises der purmundus Challenge kommuniziert: Den ersten Preis erhielt Ricardo Simian von 3D Music Instruments mit dem 3D-gedruckten Blasinstrument „Keyed wind“. Der Publikumspreis ging an Jonas Schultzen von Sandhelden, die mit gedrucktem Badobjekt neue Ansätze für den Bereich Sanitär- und Interieurdesign verfolgen.

Konstant auf Wachstumskurs

Klar ist, laut der aktuellen Analyseergebnisse des unabhängigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens International Data Corporation (IDC), dass auch in 2019 der Additive-Manufacturing-Markt seine gewohnt hohen Wachstumsraten von rund 20 Prozent beibehalten wird. Dabei werden die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem voraussichtlichen Volumen von 5,4 Mrd. US-Dollar den größten Marktanteil innehaben. Ein Grund mehr, warum die USA in diesem Jahr erstmals als Partnerland auf der Formnext (19. bis 22. November 2019) vertreten sein werden. Nach aktuellen Angaben des Veranstalters lässt sich überdies schon sagen, dass die Formnext 147 neue Aussteller begrüßen wird, die vor allem durch einen internationalen Neuausstelleranteil von 64 Prozent auffallen (zumeist aus China, Großbritannien, den USA und den Niederlanden).

Ebenfalls seit März angekündigt ist zudem die Veranstaltung der ersten Formnext + PM South China: Vom 09. bis zum 11.09.2020 findet eine Messe für Additive Manufacturing sowie Pulver- und Materialindustrie im Shenzhen World Exhibition and Convention Center statt. Die Formnext baut damit ihren Wirkungsraum weiter aus und unterstreicht ihren eigenen Anspruch, die führende, internationale Kommunikationsplattform im Bereich der additiven Fertigung zu sein.

Weiterführende Informationen unter:

www.formnext.mesago.com.


Henriette Sofia Steuer, Freie Journalistin, Stuttgart

Anzeige

Aktuelles Heft

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de