Automatisiertes C-Teile-Management

Smartes Kanban: Industrie 4.0 in Lager und Montage

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Als zuverlässiger Partner versorgt Ferdinand Gross seine Kunden aus der Industrie mit maßgeschneiderten Dienstleistungen im Bereich Verbindungstechnik. Jetzt bietet das Unternehmen gemeinsam mit einem jungen, innovativen Partner ein Lager- und Assistenzsystem an, das die Intralogistik digital vernetzt und die Einbindung externer Lieferanten ermöglicht. Dabei sorgen Edge Intelligence Devices für schnelle, dezentrale und smarte Datenverarbeitung.

Ferdinand Gross gehört in Deutschland zu den größten Lieferanten von Verbindungstechnik. Als zuverlässiger Partner versorgt das Unternehmen seine Kunden aus der Industrie mit maßgeschneiderten Dienstleistungen. Dazu gehört der außergewöhnliche Service rund um das Kanban.

Für diesen neuen Kanban Service arbeitet Ferdinand Gross seit kurzem mit der ambos.io GmbH zusammen. ambos.io nutzt eine innovative IoT-Technologie für die Digitalisierung intra- und extralogistischer Prozesse. Angeboten werden zwei sich ergänzende Systeme: der ambos.io Storage Tower und die ambos.io Assembly Station. Beide Systeme automatisieren die gesamte Supply Chain – sie generieren in Echtzeit Daten über Materialverbrauch von B- und C-Teilen, unterstützen die Werker bei Montage und Kommissionierung und optimieren Nachbestellungen und Qualitätsmanagement.

Beschaffung aktuell ist eine der Ersten, die sich das automatisierte Lager- und Assistenzsystem bei Ferdinand Gross in Leinfelden-Echterdingen ansehen konnte.

Einsatz im Lager

Der Storage Tower ist ein rundes Regalsystem, das aus sechs Ebenen besteht und für den Einsatz im Lager konzipiert ist. Der Bestand aller B- und C-Teile wird digitalisiert und in der ambos.io App übersichtlich dargestellt. Mit Unterstützung einer Signalleuchte wird hierdurch ein Pick by Light System integriert, so dass man jederzeit weiß, wo sich welche Artikel befinden. Der Turm erkennt über eine integrierte Wägetechnologie jede Entnahme in Echtzeit, unterstützt die Arbeit durch Playlists und Pick by Light. Über hinterlegte Meldebestandsmengen kann automatisch Nachschub geordert werden. Diese Edge Intelligence Devices sind über die Cloud IoT-vernetzt und in bestehende Prozesse und Systeme integrierbar.

Assistenz in der Montage

Die ambos.io Assembly Station fungiert als Assistenz in der Montage. Sie besteht aus einem kompakten Mini-Tower, der direkt in einen Arbeitsplatz in der Montage integriert werden kann. Über eine App kann man digitale Montageanleitungen integrieren. Die Station prüft vor der Montage, ob alle nötigen Artikel vorhanden sind und führt den Werker sicher durch den gesamten Montageprozess. Während die ambos.io Assembly Station die im nächsten Schritt benötigten Teile zur Entnahmestelle dreht und die richtige Box durch Pick by Light markiert, zeigt die ambos.io App an, wie viele Teile entnommen und wie sie montiert werden müssen.

Die Intralogistik-Hotspots

„Die wesentliche Herausforderung im Logistikbereich ist das Abbilden einer innovativen und stabilen Supply Chain“, sagt Thomas Erb. Geschäftsführer bei Ferdinand Gross. Angesichts des schnellen technologischen Fortschrittes bekommt eine hohe Qualität in der Produktion, die gleichzeitig Zeit, Platz und Kosten spart, die Verfügbarkeit garantiert und sichere Daten als Basis für informierte Prozess- und Managemententscheidungen generiert, eine wesentliche Bedeutung. „Wir haben die Entwicklung von ambos.io auf der Fachmesse Logimat in Stuttgart entdeckt. Die Idee aber auch die professionelle Umsetzung hat uns schnell überzeugt. Wir sind froh, dass wir nun auch unseren Kunden ein über die reine Verbindungstechnik hinausgehendes C-Teile-Management-System anbieten können“, erläutert Thomas Erb den Beginn der Zusammenarbeit.

Beide Intralogistik-Lösungen – der ambos.io Storage Tower im Lager und die ambos.io Assembly Station in der Montage – ergänzen sich perfekt und sind durch das runde Design platzsparend. Das Lager- und auch das Assistenzsystem sind modular aufgebaut. Sie bestehen aus rotierenden Lagerebenen mit Präzisionswaagen, die es ermöglichen, den Inhalt der einzelnen Lagerboxen kontinuierlich automatisiert zu ermitteln. Wird eine eingestellte Mindestmenge unterschritten, triggert das System die interne oder externe Nachbefüllung.

Die Intralogistik-Hotspots sind untereinander vernetzt und bilden das Unternehmen als Digital Factory ab. Das dadurch generierte Data Ecosystem bildet die Basis für die Optimierung von internen und externen Geschäftsprozessen in Produktion, Logistik und Distribution.

Die dazugehörige Softwarelösung ist ein gutes Beispiel für Industrie 4.0 in der Logistik. Sie gewährleistet die digitale Anbindung der einzelnen Lagerboxen an die interne Supply Chain, vernetzt digital die Intralogistik und ermöglicht die Einbindung interner sowie externer Lieferanten. Sie stellt damit eine wesentliche Grundlage für eine zukunftsorientierte Ausrichtung von Logistikprozessen dar.

ambos.io integriert das Konzept des smarten Kanban in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden in dessen bestehende Prozesse und Systeme. Ein Projekt beginnt mit der Analyse der konkreten Lager-, Logistik- und Produktionssituation und es wird gemeinsam erörtert, wie die Lösung strategisch integriert werden kann, um das Unternehmen bei der Optimierung und Digitalisierung seiner Prozesse optimal zu unterstützen.

Fabian Bodensteiner, CEO der ambos.io GmbH aus Erlangen, präsentierte sein junges Unternehmen: „Uns treibt die Idee, die Logistik grundlegend zu verändern und auf den Stand der Industrie 4.0 zu bringen. Wir haben das dafür notwendige Know-how, um komplexe Systeme ganzheitlich zu verstehen und zu optimieren.“ (sas)


C-Teile-Management

Es läuft rund

Ferdinand Gross, Spezialist für Verbindungstechnik und C-Teile-Management, bietet in Kooperation mit dem jungen Unternehmen ambos.io zwei neue smarte Lösungen:

  • Storage Tower: ein rundes Regalsystem, das aus sechs Scheiben (Ebenen) besteht und für den Einsatz im Lager konzipiert ist.
  • Assembly Station: Mini-Tower mit Zusatzfunktionen für den Einsatz in der Montage konzipiert.

Uns ist es wichtig, die Wertschöpfungskette unserer Kunden zu verstehen und zu analysieren, damit wir ihnen gemeinsam mit unseren Partnern die jeweils beste Lösung anbieten können.“
Thomas Erb, Ferdinand Gross


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