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Automobilindustrie

Mercedes-Benz wird Elektrofahrzeuge der neuen Marke EQ in Sindelfingen produzieren

Die neue Elektro-Produktreihe EQ von Mercedes-Benz wird künftig in Sindelfingen produziert. (Bild: Daimler)
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Unternehmen und Betriebsrat des Mercedes-Benz Werks Sindelfingen haben die Produktion von Elektrofahrzeugen der Produktmarke EQ am Standort vereinbart: Im Zuge der Elektro-Offensive der Stuttgarter sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden.

„Das Werk Sindelfingen ist ein wichtiger Bestandteil in der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars und wird zum Kompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge der Ober- und Luxusklasse weiterentwickelt“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. Die Elektrofahrzeuge werden auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur basieren, die skalierbar und modellübergreifend einsetzbar sein soll.
Die nun geschlossene gemeinsame Betriebsvereinbarung umfasst neben der Fertigung der neuen Elektrofahrzeuge auch die Produktion der Nachfolgebaureihe der aktuellen E-Klasse. In diesem Zusammenhang wird Sindelfingen künftig als Lead-Werk die Fertigung der S- und E-Klasse Baureihe innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks steuern.
Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Sindelfingen: „Für uns Betriebsräte und die Belegschaft ist es von großer Bedeutung, dass Elektrofahrzeuge in die Produktion der konventionellen Fahrzeuge am Standort Sindelfingen integriert werden. Die Vereinbarung ist ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung des Standorts Sindelfingen als Innovations- und Kompetenzzentrum für neue Technologien. Genauso entscheidend ist es, dass wir die Produktionskapazität am Standort absichern konnten. Diese Vereinbarung sichert insgesamt die Zukunft der Sindelfinger Mannschaft, die jeden Tag mit ihrer Leistung und ihrer hohen Flexibilität überzeugt.“
Sindelfingen als Stützpfeiler der Elektrooffensive
Bereits 2014 hatten Werkleitung und Betriebsrat mit dem Zukunftsbild das Werk auf ein wettbewerbsfähiges Fundament gestellt. „Mit Blick auf die Elektromobilität schaffen wir für das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen neue Perspektiven und schreiben das Zukunftsbild für unseren über 100 Jahre alten Traditionsstandort fort. Gemeinsam mit unserer hochmotivierten Mannschaft setzen wir neue Maßstäbe für die Elektromobilität in der Ober- und Luxusklasse“, so Michael Bauer, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Sindelfingen.
Des Weiteren haben sich Unternehmen und Betriebsrat darauf verständigt, Gespräche über die Erhöhung der Arbeitsflexibilität und die Effizienzsteigerung zu führen. Auf die neue Fahrzeuggeneration und weitere technologische Entwicklungen werden die Mitarbeiter in Form eines umfassenden Qualifizierungsprogrammes vorbereitet. In der Vereinbarung wurde darüber hinaus die weitere Beschäftigung von 125 befristeten Mitarbeitern für ein Jahr beschlossen.
„Wir begrüßen die getroffenen Entscheidungen sehr. Es ist zentrales strategisches Ziel des Gesamtbetriebsrats, dass die deutschen Werke an der Elektrostrategie des Unternehmens teilhaben. In den gerade für die bestehenden Aufbauwerke getroffenen Investitions- und Produktentscheidungen sehen wir wichtige Meilensteine auf diesem Weg“, so Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG.
Ausbau weiterer Standorte von der Nachfrage abhängig
Alle Aktivitäten rund um die Elektromobilität fasst Mercedes-Benz unter der neuen Produktmarke EQ zusammen. Bis 2025 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen, in allen Segmenten vom Smart bis zum SUV. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz dann zwischen 15 und 25 % liegen wird. An welchen Standorten innerhalb des Produktionsnetzwerks schließlich weitere EQ-Modelle vom Band laufen, soll abhängig von der Marktnachfrage entschieden werden:
„Mercedes-Benz Cars setzt seine Offensive für die Produktion von Elektrofahrzeugen innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks fort. Damit nutzen wir die Chancen der Elektromobilität optimal und begrenzen den Investitionsbedarf deutlich. Wir haben weltweit frühzeitig in die Flexibilität und technische Ausstattung mit zukunftsweisenden Industrie 4.0-Lösungen investiert. Mit Bremen, Rastatt, Sindelfingen und dem Smart-Standort Hambach verfügen wir nun über vier Kompetenzzentren zur Produktion von Elektro-Fahrzeugen“, so Markus Schäfer. Damit nehmen alle deutschen Pkw-Werke eine Schlüsselrolle für die Elektromobilität im globalen Produktionsnetzwerk ein.
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