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Weiterbildungseinkauf und Weiterbildungsmanagement in Unternehmen

Studie zum Beschaffungsaufwand an Corporate Learning
Weiterbildungsmanagement hat noch Reserven

Laut der Studie ist für einen Großteil der Befragten Weiterbildung ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Laut der Studie ist für einen Großteil der Befragten Weiterbildung ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Bild: Song_about_summer/ stock.adobe.com

„Sind Weiterbildungseinkauf und -management bereit für 2030?“ Das haben der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) und die Haufe Group, Anbieter für integrierte Unternehmens- und Arbeitsplatzlösungen, in einer gemeinsamen Studie untersucht. Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen sind schon deutliche Erfolge zum Erreichen dieses Zieles erkennbar. Dennoch gibt es weiter eine Menge zu tun.

Die Coronakrise hat bei einem Großteil der Firmen die Digitalisierung vorangetrieben. Das ging auch am Einkauf nicht vorbei: Digitale Prozesse erhalten hier mittlerweile einen deutlich höheren Stellenwert. „Nahezu alle von uns Befragten definieren Weiterbildung als einen zentralen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Dennoch hakt es momentan vielerorts noch an der Umsetzung und der Integration zukunftsfähiger Lösungen wie Lerntechnologien oder Plattformlösungen“, sagt Christian Friedrich, Geschäftsführer der Haufe Akademie. Dabei machten diese Lösungen es möglich, das Weiterbildungsgeschehen im Unternehmen jederzeit im Blick behalten und individuell monitoren zu können sowie dabei nachhaltige und innovative Lernerlebnisse zu schaffen. Hier schöpften die meisten Unternehmen das Potenzial noch nicht aus.

„Wir erleben seit einigen Jahren einen dramatischen Wandel unserer Arbeitswelt. Es ist jetzt an der Zeit, sich auf die Anforderungen der Zukunft intensiv vorzubereiten. Das gilt insbesondere für den Einkauf, der als Schnittstellenmanager zu allen anderen Unternehmensbereichen eine besondere Verantwortung trägt“, betont BME-Bundesvorstandsvorsitzende Gundula Ullah. Die aktuelle Studie zeige, dass sich der Einkauf noch stärker für neue Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen öffnen müsse. Dieser Anspruch lasse sich aber nur erfolgreich verwirklichen, wenn sein Weiterbildungsmanagement reibungslos funktioniert.

Digitaler Beschaffungsprozess häufig Mangelware

Die Studie ergab ferner, dass es vielen Unternehmen noch an einem digitalen Beschaffungsprozess mangelt; dieser ermöglicht es aber erst den MitarbeiterInnen, Weiterbildungen schnell und einfach über ein zentrales Buchungssystem zu beziehen. Durch solche uneinheitlichen Prozesse entstehen den Betrieben unnötige manuelle Aufwände und damit auch höhere Kosten. Hier sollte laut BME auch der Einkauf auf eine geeignete Beschaffungslösung für Weiterbildung drängen. Denn der Bedarf an Lerntechnologien in Unternehmen nimmt zu, der Beschaffungsaufwand für Weiterbildung steigt. Hier liegt enormes Einsparpotenzial durch einen zentralen Einkaufsprozess von externer Weiterbildung. Darum sollten Unternehmen sich Gedanken über eine geeignete Plattform machen, die einen zentralisierten Beschaffungsprozess für Weiterbildung ermöglicht.

Ziel der Studie war es, zu ermitteln, inwieweit sich Einkaufsabteilungen bereits mit dem Einkauf und Management von Weiterbildungen beschäftigen und wie mit dem Thema der Digitalisierung des Corporate Learnings umgegangen wird. Datengrundlage Die Befragung fand online als Kooperation von Haufe Group und BME zwischen dem 27. Oktober und dem 24. Dezember 2021 statt. An der Studie haben 277 Mitarbeiter:innen aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen teilgenommen, die im Einkauf tätig sind. Das Einkaufsvolumen betrug bei knapp der Hälfte der befragten Unternehmen weniger als 50 Millionen Euro im Jahr 2020; lediglich fünf Prozent verfügten über ein sehr hohes Einkaufsvolumen von 100 Millionen Euro bis zu einer Milliarde Euro. (ys)

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